Baumärkte sind paradiesische Orte für jeden Heimwerker. Hier glühen seine Augen, hier könnte er sich den ganzen Tag aufhalten, durch die hohen Regalwände mit seinem immer voller werdenden Einkaufswagen schreitend.
Das Angebot von Baumärkten ist riesig: In großen Hallen findet sich dort alles, was das Heimwerker- und Hobbygärtnerherz begehrt: Vom Dübel bis zum Akkubohrer, von der Tapete bis zum Eimer Farbe, vom Spaten bis hin zu Pflanzen. Das Praktische an Baumärkten ist, dass notwendige Einkäufe für Arbeiten rundum das Haus und den Garten in einem Gebäude erledigt werden können. Das spart das zeitraubende und oft auch nervenaufreibende Einkaufen in mehreren Geschäften, oft vielleicht gar noch ohne Erfolg, da das Gesuchte nicht vorrätig ist und erst noch bestellt werden müsste. Zudem befinden sich Baumärkte meist am Stadtrand inklusive eigenem Parkplatz, was die Anfahrt erleichtert und die Suche nach einer Parkmöglichkeit im Gegensatz zu mit Autos überfüllten und dicht bebauten Innenstadtbereichen verkürzt.
Heute sind Baumärkte nicht mehr wegzudenken: Lange gibt es diese Form des Supermarktes für Heimwerker aber noch nicht. In Deutschland übernahmen Pioniere das in den USA erfundene Konzept in den 1960ern, den rasanten Aufstieg erlebte die Branche erst in den folgenden Jahrzehnten. Ein Ende der positiven Entwicklung ist nicht abzusehen. Weiterhin werden jährlich viele Märkte neu eröffnet und Verkaufsflächen von bestehenden Geschäften erweitert.
Von der Konkurrenz zahlreicher Baumarktketten um Marktanteile profitieren die Kunden: Mit vielen Rabattaktionen und dauerhaften Senkungen der Preise versuchen die Märkte ihren Umsatz zu steigern. Die Augen des Heimwerkers dürften angesichts dessen noch ein bisschen mehr glühen.
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